Presse

Stammtisch mit Vortrag

Unna. Die Mitglieder des Vereins "cerevisia unnae clara - Freunde zum Erhalt und Pflege der Brau- und Kneipenkultur" treffen sich am morgigen Mittwoch, 22. Juli, ab 19 Uhr zum Stammtisch im Gasthaus Agethen. Zu Beginn wird der Vorsitzende Wolfgang Patzkowsky einen Lichtbildervortrag zur Historie des Hauses sowie des Wohnumfeldes vor der Innenstadtsanierung zeigen.

Hellweger Anzeiger, 21.07.2015
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Zu Besuch im "Brauzwerg"

Unna. Der Verein "cerevisia unnae clara" zur Förderung und Pflege der Brau- und Kneipenkultur lädt Mitglieder und Freunde zu einer Wanderung mit Verkostung in der Hausbrauerei "Brauzwerg" ein. Start ist am Mittwoch, 10. Juni, um 14.45 Uhr am Markt/Ecke Wasserstraße. Die Teilnahme kostet elf Euro. Anmeldung: Tel. 02303/22792.

Hellweger Anzeiger, 03.06.2015
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Wanderung zur Hausbrauerei

Unna. Der Verein "cerevisia unnae clara" zur Förderung und Pflege der Brau- und Kneipenkultur lädt Mitglieder und Freunde am Mittwoch, 10. Juni, zu einer Wanderung mit anschließender Verkostung in der Hausbrauerei "Brauzwerg" ein. Start ist um 14.45 Uhr am Markt/Ecke Wasserstraße. Von dort aus geht es zur Hausbrauerei im Indu-Park. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung bei Wolfgang Patzkowsky erforderlich (Tel. 02303/22792).

Stadtspiegel Unna, 03.06.2014
http://www.lokalkompass.de/stadtspiegel-unna/unna/

Verein setzt sich ein für das "Bier aus Unna"

Unna. Zu seiner ersten Sitzung kam jetzt der Vorstand des neuen Unnaer Vereins "cerevisia unnae clara" in der Gaststätte "Nachtwächter" zusammen. Um die Förderung und Pflege der Brau- und Kneipenkultur und um die Geschichte des "cerevisia unnae clara" -das helle, klare Bier aus Unna- geht es dem neugegründeten Verein, der für alle offen ist. "Dabei muss man nicht unbedingt Bier trinken", erklärt der Vorsitzende Wolfgang Patzkowsky. Unna hat lange Brautradition, die sich bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts zurückverfolgen lässt. Der preußische Steuerrat Esselen nennt seinem Bericht aus dem Jahr 1722 ab die Regierung für Unna noch 45 Braustellen. Im Zuge der Industrialisierung nahm ihre Zahl stetig ab. Die letzte Großbrauerei schloss 1979 ihre Tore. Heute wird in Unna in zwei kleinen Hausbrauereien wieder gebraut. Unmittelbar verbunden mit der Herstellung des Bieres ist die Tradition und Entwicklung der Kneipen und Gasthäuser. Die Geschichte der Brauhäuser und Gaststätten in Westfalen, aber auch in Deutschland und Europa, zu erforschen, zu dokumentieren und letztendlich für kommende Generationen zu archivieren, hat sich der Verein zur Aufgabe gemacht. Dazu gehören Vorträge, Seminare, Exkursionen, Kauf, Erhaltung und Pflege von historischen Geräten aus dem Brau- und Kneipenwesen sowie Pflege und Ausbau der Abteilung 10 im ehemaligen Lagerkeller der Lindenbrauerei.

Stadtspiegel Unna, 04.02.2015, Foto: Stengl
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Auf den Spuren von Gerstensaft und Gaststätten

Unna. Eine große Brauerei gibt es nicht mehr, Kneipen sterben nach und nach aus. Doch das Brauerei- und Gaststättenwesen hat engagierte Anhänger. Sie haben jetzt einen Verein gegründet.

Der Name des neuen Vereins klingt für den Nicht-Lateiner etwas sperrig. "cerevisia unnae clara", was so viel heißt wie "Das Bier aus Unna, das berühmte". Es geht um Bier und die Art, wie es seit Jahrhunderten in Unna und im Rest Westfalens hergestellt und getrunken wurde. Die Vereinsinitiatoren um Wolfgang Patzkowsky haben recherchiert, dass sich die Brautradition in Unna seit Mitte des 14. Jahrhunderts nachweisen lässt. So seien für das Jahr 1722 noch 45 Braustellen in der Hellwegstadt dokumentiert. 1979 schloss die letzte von ihnen, aber tot ist das Brauwesen in Unna nicht. Zwei kleine Hausbrauereien stellen den beliebten Gerstensaft wieder her. Und untrennbar verbunden mit der Geschichte der Brauereien ist die Historie der Schänken und Gasthäuser. Patzkowsky und seine Mitstreiter wollen nun die Geschichte der Brauhäuser und Gaststätten in Westfalen, Deutschland und Europa erforschen, dokumentieren und an nachfolgende Generationen weitergeben. Die Geschichte der Lindenbrauerei wird schon jetzt in deren ehemaligem Lagerkeller, der Abteilung 10, dokumentiert. Dieses Engagement will der neue Verein erweitern. Ziel ist eine museumsgerechte Darstellung der Bierkultur für die Öffentlichkeit, auch in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe, mit Volkshochschulen, den Gästeführern, Geschichts- und anderen Vereinen.

Hellweger Anzeiger, 30.01.2015, Text: jögl, Foto: Grzelak
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